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Großoberfeld und KleinoberfeldMit dem Hinweis, dass es sich hierbei um eine „Gewannbezeichnung“ handelt, wäre die Frage, woher hat die Straße ihren Namen beantwortet. So leicht möchte ich es mir aber nicht machen. Wiederum im Stadtarchiv der Stadt Karlsruhe kann man im Gewannbuch unter dem Kapitel „Acker- und Wiesenland“ eine Kurznotiz finden. Man weist in diesem Buch darauf hin, dass die Anbaufläche einer Gemarkung als Feld bezeichnet wurde. Die Bezeichnung Feld schließt das gesamte Pflugland (Acker) ein. ( Bild 1: Untertitel: „Großoberfeldstraße mit Blick in Richtung Heine-Hochlager“ Die Dreifelderwirtschaft war bis Anfang des 19. Jahrhunderts in Mitteleuropa das verbreitetste landwirtschaftliche Betriebssystem. Die hierbei üblich Einteilung der gesamten Dorfflur in drei Felder spiegelt sich in den teilweise bis heute erhaltenen Benennung: Oberfeld, Mittelfeld und Unterfeld wieder. (Bild 2: Untertitel: „Blick von der Wilhelm-Leuschner-Straße in die Kleinoberfeldstraße“.) kommt noch!!! Das Bulacher Oberfeld war bereits im 17. Jahrhundert in ein großes und ein kleines Oberfeld eingeteilt. Ähnliche solche Gewannbezeichnungen sind in weiteren Stadtteilen von Karlsruhe zu finden. |
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