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Ein Wort oder ein Namen der uns Oberreutern ganz selbstverständlich über die Lippen geht. Zu unserem Alltag gehört doch mittlerweile: Spielen im Schmallen, Spazieren gehen im Schmallen, Erholen am Wegkreuz im Schmallen, Boulen im Schmallen. Schmallen, was versteckt sich hinter diesem Wort? Zunächst eine begrünte Senke, welche unseren Stadtteil vom Wald in nordostwärtiger Richtung durchschneidet. Eine natürliche Grünlunge und eine Durch- bzw. Belüftungsschneise. Diese wurde auch von den Stadtplanern bei der Planung unseres Stadtteiles in allen Bauabschnitten bewusst erhalten. Er wurde nach und nach zum Erholungsbereich ausgebaut. Der letzte Abschnitt, von der Bernhard-Lichtenberg-Straße in Richtung Pulverhausstraße, wird demnächst mit der Fertigstellung des I. Bauabschnittes unseres Stadtteilfriedhofes ausgebaut. Die einfachste Antwort auf die Frage: „Was verbirgt sich hinter dem Begriff Schmallen?“, wäre: „Eine Gewannbezeichnung !“ Richtig! Im Stadtarchiv, übrigens eine hervorragende Quelle mit hilfsbereiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, gibt es ein Gewannbuch. In diesem fand ich folgenden Eintrag: „Das Bulacher Schmalholz, gewöhnlich Schmallen genannt, erstreckt sich in lang gezogener, schmaler Form vom Bannwald zur Hard. Es war ursprünglich Eichenwald und wurde im ausgehenden 18. Jahrhundert in Ackerfläche umgewandelt.“ Zwei kurze Sätze, welche uns den Namen „Schmallen“ deutlich erläutern. Bis bald im Schmallen! |
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